Beschreibung:

XX, 172 Seiten. 8° (13 x 20,5 cm), Kartoneinband der Zeit.

Bemerkung:

Aus der Bibliothek Professor Dr. Erwin Fahlbusch. - Nicht bei Holzmann/Bohatta. Für das "Euchariston" (Breslau 1820) dort als Verfasser "Joh. Ludwig Chph. Thilo" aufgeführt. Das Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV alt, XIV, 268) weist das Werk anonym nach.- Auszug aus dem Vorwort von D. Schulz: "Der Verfasser der Betrachtungen gehört weder einer theologischen noch philosophischen Facultät an; dass er aber hinlänglich befähiget und befugt sei, über Gegenstände dieser Art mitzusprechen, wird Niemand in Zweifel ziehen, der sich mit seinem im Jahre 1820 erschienenen Euchariston und der vorliegenden Abhandlung näher bekannt zu machen die Mühe nimmt." David Schulz (1779-1854) war ein Repräsentant der rationalistischen Theologie. Einer altlutherischen Opposition gegen die preussische Union stand er feindlich gegenüber, ebenso der Erweckungsbewegung und dem "Gefühlschristentum" Schleiermachers. Auszug aus dem Vorbericht des unbekannten Verfassers: "Dass die Religionsphilosophie der Identificierung der Gottheit mit der Welt, und der gänzlichen Scheidung der Welt von der Gottheit, so zu sagen in's Wählen komme, wurde mir durch vieles Nachdenken über die von Thilo [sic!] aufgestellte theosophische Ansicht immer wahrscheinlicher [...]." - Einband gering fleckig. Ecken und Kanten etwas berieben und bestoßen. Ziffernsignatur und Stempel auf dem Vorsatz. Sonst guter Zustand.