Beschreibung:

"S. 87-103. Sonderdruck, klammergeheftet."

Bemerkung:

"Mit Widmung des Verfassers. - Aus dem Nachlass des Altphilologen Ernst Vogt, Verantw. Schriftltr. der Zeitschriften Rheinisches Museum für Philologie (1959-1967) und Gnomon (1970-1999, ab 1975 Mitherausgeber). - Leicht eselsohrig, sonst ein gutes und sauberes Exemplar. - Aus dem Text: Von den Werken der Weggenossen Catulls ist wenig auf uns gekommen. zu wenig, um uns auch nur ein skizzenhaftes Bild von ihrem Dichten zu geben, von jedem nur ein paar Fragmente, wie wir zu sagen pflegen. Immerhin täten wir, wenn wir so sprechen, gut daran, uns eine Tatsache vor Augen zu halten, die sicher schon oft beiläufig beachtet wurde, jedoch kaum je ernsthaft gewürdigt worden zu sein scheint: In nicht weniger als vier Fällen ist der Ausdruck Fragment, der doch auf einen abgebrochenen Splitter, den Teil eines verstümmelten Ganzen deutet, nicht recht am Platze, da es sich um vollständige kurze Gedichte handelt, denen nichts fehlt. Bei dem Spottepigramm des Calvus auf Pompeius (frg. 18 Mor.) braucht das nicht erst bewiesen zu werden; so offenkundig ist es. In den anderen Fällen liegt es nicht in gleicher Weise zutage und bedarf genauerer Begründung. - Wikipedia: Hermann Tränkle-Schubert, geborener Tränkle (* 18. März 1930 in Augsburg; 13. Juli 2018), war ein deutscher Klassischer Philologe, der als Professor für Lateinische Philologie und Lehrstuhlinhaber an den Universitäten Münster (19631971) und Zürich (19711997) wirkte. "