Beschreibung:

M. gest. Portr. u. zahlr. Zierstücken in Holzschnitt. 1 Bl., XXXIV, 192; 244; 258 S. Hldr. d. Zt. Einbd. bestoßen, berieben u. fleckig. Rücken etwas angerissen u. mit Kleberest. Gebräunt, teils braunfl.

Bemerkung:

Goedeke IV/1, 91, 3, 9. Veitenheimer 1032. Wilpert/Gühring² 510, 8 u. 1217, 52. Erste Ausgabe.- "In der gefälligen lyrischen Gattung zählt" der mit Uz und Gleim befreundete Johann Nikola(u)s Götz (1721-1781) "zu den besten Dichtern. Geschmack, Grazie und gewandte anmuthige Behandlung der Sprache wie der Form zeichnen ihn besonders aus, da sie mit ächtem Gefühl Hand in Hand gehen". Sein Sohn, der Buchhändler Gottlieb Christian Götz in Mannheim, gab posthum seines Vaters "Vermischte Gedichte" heraus, "wobei jedoch Ramler, wie auch bei andern seiner Freunde den unberufenen Revisor und Emendator machte, so daß wir von Götz's Dichtungen nicht die Originale, sondern die von jenem besorgte Redaction besitzen und noch heute nicht wissen, was wir als des Einen oder des Anderen Eigenthum zu erkennen haben" (ADB).