Beschreibung:

S. 166-188. Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.

Bemerkung:

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - 5 dünne Bleistiftanstr., sonst ein gutes und sauberes Exemplar. - Aus dem Text: Nach dem Ende der großen Verfolgung hat die christliche Kirche freie Bahn für die weitere Ausbreitung auf dem Boden des Reiches gewonnen; auch für die Verkündigung des Evangeliums bei den auswärtigen Völkern haben sich neue Aussichten ergeben. Entscheidend für die kommende Weltwirkung des Christentums war der Übertritt der Kaiser zum neuen Glauben und die damit einsetzende Christianisierung des Kaisertums selbst. Über die Bekehrung des Kaisers Konstantin läßt sich soviel mit Sicherheit sagen, daß er den Sieg an der Milvischen Brücke 312 dem Gott der Christen zugeschrieben und diesem helfenden Gott ganz im Stil altrömischer Frömmigkeit alsbald Weihegaben und Bauten gewidmet hat. Fraglich bleibt, wieweit er die allgemeinen Konsequenzen seiner Entscheidung vorausgesehen hat, vor allem die Notwendigkeit, daß die Anerkennung der christlichen Religion und ihres strengen Monotheismus zum Kampf gegen Staatskult und Väterreligion führen mußte. - Wikipedia: Joseph Vogt (* 23. Juni 1895 in Schechingen; ? 14. Juli 1986 in Tübingen) war ein deutscher Althistoriker. Er widmete sich jahrzehntelang der Erforschung der Sklaverei in der antiken Gesellschaft.