Beschreibung:

S. 337-376. Sonderdruck, klammergeheftet in Kartoneinband.

Bemerkung:

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handschriftl. auf der 1. Seite, sonst tadellos. - Aus dem Text: Das griechische Wort retorike (zu ergänzen techne = "Kunstfertigkeit") verrät uns zunächst bloß dies, daß es sich dabei um eine ausgebildete Technik der gehobenen Rede handelt (das Wort gehört zu eirein, lateinisch orare= "redend verkünden" - vgl. orator). Eindringendere Betrachtung führt uns weiter. In dem berühmten Chorlied des Sophokles aus der Antigone: pollá tá deína. . . "Vieles Gewaltige gibt es, doch nichts ist gewaltiger als der Mensch" hat das Schlüsselwort deinón zugleich den Nebensinn des "Unheimlichen". Da wird es nun bedeutsam, daß den Griechen als Kennzeichen des vollendeten Redners das deinón oder die deinótes gilt (lateinisch vis), also zugleich das Bezwingende, Überwältigende wie auch das Unheimliche. - Wikipedia: Hildebrecht Hommel (* 19. Mai 1899 in München; ? 16. Januar 1996 in Ebenhausen) war ein deutscher Klassischer Philologe.