Beschreibung:

168 S. Originalhardcover.

Bemerkung:

Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Bleistifteintrag auf Vorsatz. Ansosnten im perfekten Zustand. - Inhalt: Sportliche Wettkämpfe und Kulthandlungen bildeten in griechischen Städten die wichtigsten Bestandteile vieler Feste. Besonders in der römischen Kaiserzeit wurde in den Städten der Ostprovinzen eine schier unübersehbare Zahl solcher Feste (Spiele) eingerichtet. Für eine Studie über die Spiele in der gesamten östlichen Reichshälfte fehlen derzeit noch die Vorarbeiten. Es wurde deshalb der Versuch unternommen, die Bedeutung der Spiele für die Städte und ihre Rolle in der Politik der Kaiser des 2. und 3. Jahrhunderts an einem exemplarisch ausgewählten Gebiet - dem militärisch wichtigen Durchgangsland Ostkilikien - zu untersuchen. Die begehrte Erlaubnis zur Einrichtung neuer Spiele erfolgte fast immer nach Bürgerkriegen und im Verlauf von Truppenverschiebungen im Rahmen von Parther- oder Sasanidenkriegen. Sie ist als Belohnung für Wohlverhalten bzw. als Ausgleich für Belastungen, die Truppendurchzüge mit sich brachten, zu verstehen. Für den Kaiser galt es, die Interessen der Städte und die des Heeres sorgfältig aufeinander abzustimmen. ISBN 9783590182028