Beschreibung:

2 (weiße) Blätter, 12 Blätter (incl. gestochenem Titel), 115 Seiten, 14 Blätter (Index), 1 Blatt (Zwischentitel: "NICOLAI HEINSII DAN. FIL. VELLEIANARUM CASTIGATIONUM LIBER."), Seite 3 - 108, 6 Blätter (Addenda & corrigenda), 2 (weiße) Blätter. Geglätteter Kalblederband über fünf Bünden mit ehemals sehr dekorativer Vergoldung und allseitigem Goldschnitt. (12,6 x 7,7 cm, bzw. 12,2 x 6,8 cm; Buchblock: 1,2 cm) 12°.

Bemerkung:

Bérard 74 f. ("Les Elzévirs ont réimprimé Velleius Paterculus en 1654; 1664 et 1678. Ces éditions, dont la dernière a été revue par Nicolas Heinsius, ne sont ni belles ni recherchées."). Pieters 216 auf S. 127 ("Voyez au catal. des Elsev. d'Amsterdam ci-après, deux autres éditions pet. in-12 du même auteur, aux années 1664 et 1678.") und 479 auf S. 313. Willems 1550 ("Des cinq éditions de Paterculus données par les Elzevier, celle-ci est la plus estimée. Elle présente un texte nouveau revu par N. Heinsius."). Vergl. Brunet V, col. 1740. Goldsmid III, 14. Minzloff S. 214. Winterthur 1146. Rahir 1686. Berghman 2110 ("Quatrième et dernière édition elzevirienne, plus estimée que les trois précédentes et présentant un texte nouveau."). Socoloff I A 440. Copinger 3526. Motteley (1824) 1644. Costabili 2131. Willems (Catalogue) 518. Drouot (1946) 384. Kraus 200 [Von Trautz-Bauzonnet gebunden, ist dies das Exemplar EHC 12.1678.Pat.01 ?]. Schiff 1726. EHC 12.1678.Pat.00 + 01 [Ist letzteres das Kraus-Exemplar ?]. Weddigen 095.1. Ehemals sehr schöner Einband, mit Deckel-, Steh- und Innenkanten-, sowie reicher Rückenvergoldung und zusätzlicher Blindprägung auf den Deckeln. Leider sehr stark berieben und bestoßen, vor allem die Ecken, die Vergoldung, besonders des Rückens, stark verblasst. Kapitale mit Fehlstellen, besonders das obere, Gelenke stärker berieben. Marmorierte Innendeckelbezüge und fliegende Vorsätze. Innen wenig gebräunt, oder fleckig. Mit gestochenem Titel, Schmuckinitialen, Vignetten und fleurons verziert. Im ersten Teil auf Seite 1 das fleuron Rahir 66, auf Seite 115 die Vignette Rahir 97, zu Beginn des zweiten Teils auf Seite 3 wieder das fleuron Rahir 66, auf Seite 19 die Vignette Rahir 90. Unter Beibehaltung des gestochenen Titels eine völlige Neubearbeitung durch Nicolaus Heinsius, lt. Berghman die geschätzteste der vier (oder fünf, je nach Zählung !) Ausgaben. Ein handschriftlicher Eigentümervermerk im oberen weißen Rand des gestochenen Titels dergestalt entfernt, daß er sowohl unleserlich gemacht, als auch Fehlstellen im Papier produziert wurden. Mit dem Exlibris Weddigens auf dem vorderen Innendeckel und seinen handschriftlichen bibliographischen Anmerkungen auf dem vorderen fliegenden Vorsatz verso. * Bitte fordern Sie bei Interesse unsere umfangreichen Anmerkungen an. *