Beschreibung:

Aus dem Frantzösischen in das Hochteutsche übersetzet... Auch mit einem absonderlichen Curieusen Tractat Matthiä Willen.. circa 16,6 x 10,3 cm., Titelkupfer, 7 Bll., 530 (recte 528) SS., 23 Kupfertafeln. Halb-Pergament d. Zt. Brüning 2764; Grässe, Bibl. Mag. S.37; vgl. Caillet III, 10984 u. Duveen 595. Erste deutsche Ausgabe des hübsch illustrierten Werkes mit dem Anhang: "Matthia Willen. Warhafftiger und gründlicher Bericht von der Wünschel-Ruten Wie solche Vor einigen Jahren zu Sulza an der Ilmen, bey Ausgehung eines Saltz-Quells, ohne Superstition abgebrochen und öffters gebraucht worden." Enthält auch Kapitel über verschiedene andere Geheimwissenschaften und z.B. opitsche Zauberkunststücke. Eine Tafel zeigt eine Laterna magica. Die sechs Horoskop-Tafeln sind ausfaltbar zusammengebunden (an den Rändern kleine hinterlegte Ausrisse ohne Bildverlust). - DABEI: 2. Scharff, Benjamin, Unvorgreifliche Gedancken von denen bißher heimlich- und unerforschlich-gehaltenen magnetischen Curen ... sonderlich von der Inspection des Urins und Besuchung der Krancken. Sondershausen, L. H. Schönermarck für den Autor, 1700. 4 Bl., 196 (recte 198) S., 1 Bl. Einzige Ausgabe. VD17 23:240124Y. Benjamin Scharff wurde in Nordhausen am 6. Juni 1651 geboren. Nachdem er in Jena Medizin studiert hatte, wurde er 1670 im Alter von 19 Jahren Stadt und Amtsphysikus zu Weißensee und 1674 fürstlicher Leibarzt und Stadtphysikus zu Sondershausen. Im Jahr 1687 folgte er einem Rufe als Rektor an der Schule zu Mühlhausen, kehrte aber schon nach zwei Jahren in seine frühere Stellung zurück. Im vorliegenden Werk untersucht er alternative, okkulte Heilmethoden.

Bemerkung:

- Etwas gebräunt, wenig fleckig, Einband berieben, Kanten beschabt. - Das Werk von Scharff ist sehr selten!.